PiMath.de Planetare Systeme der Erde 1
Klassische Systeme
 
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5.0 - Erzeugende und erzeugte Elemente

Als physikalische Ursache des Erdmagnetfeldes werden Strömungen des flüssigen Magmas im Erdkern angesehen.
Der äußere Erdkern liegt in einer Tiefe zwischen rund 2.900 km und 5.100 km, bzw. einem Mittelpunktabstand von 1.271 Km bis 3.471 Km.
Dort rotiert eine flüssige kugelförmige Masse aus einem Eisen-Nickel-Gemisch um sich selber. Diese Masse besteht aus elektrisch bewegten Ladungen, die als Folge magnetische pulsierende Felder erzeugen. Durch die „Eiernde“ Bewegung der Erde um die Sonne mit der geneigten Achse entsteht ein „Rühreffekt“ um ein elliptisches Zentrum. Das erzeugt die Pulsationen des Feldes.

Die erdmagnetfelderzeugenden Elemente sind magmatische Ströme von etwa 2900 Km Tiefe an abwärts.

Diese Ströme sind zu träge und auch zu stark um von kurzfristigen geologischen oder solaren Ereignissen beeinträchtigt zu werden.
Das magnetische Erdfeld, das magnetische Schwingungsgefüge und damit das magnetische Gittersystem besitzen daher ein gewisses Beharrungsvermögen, das allen äußeren Einflüssen entgegen wirkt.

Veränderung des Erdmagnetfeldes in Intensität und Struktur kann daher nur durch Veränderung der magmatischen Ströme in ihrem Verlauf oder ihrer Fließgeschwindigkeit bzw. -dichte bewirkt werden. Mögliche Faktoren sind hier die Corioliskraft, thermische sowie chemische Konvektion und die Rückwirkung des erzeugten Magnetfeldes auf den Erdkern.

Die Existenz von vier Polen hinsichtlich der Totalintensität weist auf zwei Strömungen bzw. Strömungssysteme hin. Die Störung des Erdmagnetfeldes auf der Südhabkugel zeigt, dass hier (mindestens) zwei Strömungen bzw. Strömungssysteme vorliegen, die nicht richtig symmetrisch zueinander liegen und auch nicht synchronisiert bzw. fest miteinander gekoppelt sind.

Wenn zwei magnetfelderzeugende Strömungssysteme vorhanden sind entstehen vier Pole. Daraus resultieren drei mögliche Schwingungsgrundstrukturen:

 

a) Es bauen sich zwei gerade Schwingungen auf - vier Maxima
b) Es bauen sich zwei ungerade Schwingungen auf - zwei Maxima und zwei Minima
c) Es baut sich eine gerade und eine ungerade Schwingungen auf - drei Maxima und ein Minimum

 

Schwingungsebenen Das Bild zeigt die vier Pole und die zugehörigen Schwingungsebenen.
Der Kreis durch alle vier Pole ist der Hauptmeridian des gesamten Systems.
Abbildung 5.0.1 – Schwingungsebenen  

 

5.1 - Kernkugeln

Einen Ansatz für die Kernkugel liefert das Schwingungsgefüge selbst. Voraussetzung ist die Schichtengleichung.

Für n = 1 existiert ein einfacher Zusammenhang zwischen dem Radius der (erzeugenden) Kugel und dem Mittelpunktabstand der erzeugten Schichten. Wenn man den Radius = 1 setzt (und dadurch normiert) erhält man:

Tabelle Schichten

Für k=1 ergibt sich immer der Radius der erzeugenden Kugel. Zwei Fälle sind hier interessant:


5.1.1 - FALL 1

Der erste Fall ist k = 2. Der Proportionalitätsfaktor ist dann drei bzw. ein Drittel. Ein zur Grundhülle kompatibles Schwingungsgefüge wird von einer Kernkugel erzeugt die einen Radius besitzt, der ein Drittel des Grundhüllenradius beträgt.

Grundhülle = L0 = 6.355,76 Km
ein Drittel = 2.118,59 Km

Das entspricht einer Tiefe von 4.252,41 Km.

Der äußere Erdkern liegt in einer Tiefe zwischen rund 2.900 km und 5.100 km. Die Kernkugel liegt mitten im äußeren Erdkern, also genau in der Zone in der sich die magnetfelderzeugenden magmatischen Ströme befinden.

 

5.1.1.1 - Satz: Das durch die magmatischen Ströme im äußeren Erdkern erzeugte Magnetfeld ist in seiner Schwingungsstruktur kompatibel zum Erd-Schwingungsgefüge.

 

Die Grundfrequenz der Kernkugel ist dreimal größer als die Erdfrequenz also 35,37 Hz.


5.1.2 - FALL 2

Der zweite Fall ist k = 3. Der Proportionalitätsfaktor ist dann fünf bzw. ein Fünftel. Ein zur Grundhülle kompatibles Schwingungsgefüge wird von einer Kernkugel erzeugt die einen Radius besitzt, der ein Fünftel des Grund-hüllenradius beträgt.

Grundhülle = L0 = 6.355,76 Km
ein Fünftel = 1.271,15 Km

Das entspricht einer Tiefe von 5.099,85 Km.

Der innere Kern der Erde erstreckt sich zwischen 5.100 km und dem Mittelpunkt bei 6.371 km unter der Erdoberfläche.
Diese Kernkugel mit Fünftel-Radius ist identisch mit dem inneren Erdkern und kann als
innere Kernkugel bezeichnet werden.

 

5.1.2.1 - Satz: Das durch den inneren Erdkern erzeugte Schwingungsgefüge ist in seiner Schwingungsstruktur kompatibel zum Erd-Schwingungsgefüge.

 

Die Grundfrequenz der inneren Kernkugel ist fünfmal größer als die Erdfrequenz und beträgt 58,96 Hz.

Die drei Schwingungsgefüge die auf der Grundhülle, im äußeren Erdkern und auf dem inneren Erdkern fundieren, stehen in harmonikalen Verhältnissen zueinander und sind zum Teil auch in ihrer Gitterstruktur identisch, besitzen also die gleiche Schwingungsstruktur, die äquivalent zum Erd-Schwingungsgefüge ist.

 

5.1.3 - Satz: Innerer Kern : D’’- Schicht : Grundhülle = 1 : 3 : 5

 

Bemerkung:
Die D"-Schicht bildet den untersten Teil des unteren Erdmantels und stellt somit die Übergangszone zwischen dem Erdmantel und dem Erdkern dar. Die Mächtigkeit dieser Schicht beträgt etwa 200 bis 300 km.

Vereinfacht lässt sich schreiben:

 

5.1.4 - Satz: Innerer Kern : Äußerer Kern : Erdradius ≈ 1 : 3 : 5

Konzentrische Kreise 1:3:5

5.1.5 - Satz: rik = L0/5 bzw. rik ≈ RE/5

 

Bemerkung:
Das Verhältnis 3 : 5 bzw. 5 : 3 liegt nahe am goldenen Schnitt. Man könnte also sagen: Grundhülle und D"-Schicht stehen etwa im Verhältnis des goldenen Schnittes zueinander.

Vereinfacht ausgedrückt:

 

Erdradius und äußerer Erdkern
stehen etwa im Verhältnis des
goldenen Schnittes zueinander


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Der Autor - Klaus Piontzik