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Klassische Systeme
 
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3.1 - Sferics

Zwischen 1978 und 1979 fanden in Pfaffenhofen durch Baumer und Sölling spezielle Frequenzmessungen statt.
Mit einer schmalbandigen Bandbreite (2 kHz) wurden die Frequenzbereiche um 10 kHz und 27 kHz fortlaufend über eine Empfangsanlage aufgenommen.
Die Reichweite des Empfängers wurde dabei auf 400-500 Km beschränkt.
Dies führte zur Entdeckung der Sferics, die auch als Wetterfrequenzen bekannt sind. Die Frequenzfolge wird allgemein angegeben mit:
 
4150,84 Hz
6226,26 Hz
8301,26 Hz
10377,10 Hz
12452,52 Hz
28018,17 Hz
49810,08 Hz
Siehe dazu auch“ Das natürliche elektromagnetische Impuls-Spektrum der Atmosphäre“ 1982 von Baumer und Eichmeier sowie in „Sferics“ Seite 285, 1987 von Hans Baumer

 

Die Sferic-Grundfrequenz ist 4150,84 Hz.

Die anderen Frequenzen stellen lediglich Oberwellen dar, stehen also in harmonikalen Verhältnissen zur Sferic-Grundfrequenz.

Eine Primfaktorenzerlegung bezüglich der beiden Grundfrequenzen der Erde ergibt:

 

Äquatorradius 4150,84 : 11,75 = 353,263 » 353 = Primzahl
   
Polradius 4150,84 : 11,79 = 352,064 » 352
   
  352 = 11 · 32 = 11 · 25

 

Die Rückrechnung für die Sferics ergibt:

 

Für den Äquatorradius: 11,75 · 11 · 25 = 4136,27 Hz
   
Für den Polradius: 11,79 · 11 · 25 = 4150,19 Hz

 

Für den Äquatorradius ergibt sich eine Differenz von 14,57 Hz zur Sferic-Grundfrequenz
Für den Polradius ergibt sich eine Differenz von 0,65 Hz zur Sferic-Grund-frequenz.

Sferic-Grundfrequenz als Referenz benutzt, um die Erd-Grundfrequenz zu definieren:

4150,84 : 352 = 11,79215909 = korrigierte Grundfrequenz

 

3.1.1 - Definition: f0 = 11,7921591 Hz = Erdgrundfrequenz

 

3.1.2 - Satz: Die Sferic-Grundfrequenz ist die 5. Oktave der 10. Oberwelle der Erdgrundfrequenz.

 

Bemerkung:
11.
Eigenschwingung = 10. Oberwelle
Nimmt man eine beliebige Frequenz als Grundschwingung, dann wird diese auch als erste Eigenschwingung bezeichnet. Die erste Oberwelle zur Grundschwingung ist dann die zweite Eigenschwingung.
Allgemein: die n-te Oberwelle ist die (n+1)-te Eigenschwingung.


Vergleicht man die gemessene Sfericfrequenz mit den beiden abgeleiteten Frequenzen ist die Konsequenz also, dass die Sfericfrequenz in Relation zum Polradius steht und nicht zum Äquatorradius.


Der Unterschied zwischen Polfrequenz und Äquatorfrequenz beträgt immerhin etwa 14 Hertz.

In seinem Buch „Die kosmische Oktave“ (Seiten 38-41) stellt Cousto einen Zusammenhang zwischen Sfericfrequenz und Sterntag her.
Nach einem siderischen Tag steht die Sonne, in Bezug auf die Sterne, wieder an der gleichen Stelle des Himmels. Dies entspricht einer geometrisch voll-ständigen Umdrehung der Erde von 360° in einem sternfixiertem System. Der mittlere siderische Tag der Erde dauert 23 Stunden, 56 Minuten, 4,099 Sekunden.
Der Vergleich der Sferics mit der Erdrotation liefert eine Differenz von etwa 3 Hz.

Um den Zusammenhang zwischen Sferics und Sterntag aufrecht zu erhalten, musste Cousto die Sfericfrequenzen herunter teilen (Seite 199) und kann sie dann erst mit der siderisch erzeugten Tonleiter vergleichen.

Durch diese Teilung wird auch der Fehler entsprechend verkleinert. Stellt man von vornherein den Bezug zum Polradius her, ist dieser „Rechentrick“ nicht nötig.

Es ist auch manchmal nachzulesen, dass die Differenz als Messfehler interpretiert wird. Hier sollte man sich aber folgendes vor Augen halten:
Der gemessene Wert für die Sfericgrundfrequenz wird mit 2 Stellen hinter dem Komma angegeben. Damit beläuft sich der Fehler aber höchstens auf ±0,05 Hz oder mit einer gewissen Großzügigkeit auf ± 0,1 Hz.
Richtet man sich nach Cousto`s Angabe und interpretiert den Messwert mit einem Fehler von 14 Hz, so wäre die ganze Messung zwecklos, da sie mit einem systematischen Fehler behaftet wäre.

Heutige Messungen, gerade im elektrotechnischen Bereich (also auch bei Frequenzen), sind jedoch sehr exakt, so dass die Angabe von 4150,84 Hz als korrekt anzusehen ist.
Wie der Schwingungsansatz auch zeigt, lässt sich die Sferic-Grundfrequenz mit hinreichender Genauigkeit (Ungenauigkeit < 0,7 Hz) ableiten.

Die durch die Erdgrundfrequenz erzeugten Oberwellen sind über das gesamte Frequenzspektrum der Sferics hinweg mit einer Ungenauigkeit kleiner 0,7 Hz behaftet.

Während bei Cousto die Differenz zwischen Sferic-Wert und errechnetem äquatorialem Wert bei steigenden Frequenzen immer größer wird. Wegen dieser mangelnden Konvergenz ist dies, mathematisch gesehen, ein sicherer Indikator dafür, dass die von Cousto publizierte Lösung nur eine Näherung darstellt.



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Books on Demand GmbH, Norderstedt

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